Zuverlässigkeit: das große Plus von High-Performance-Markierungssystemen
Die Anforderungen an Fahrbahnmarkierungen sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Zunehmende Verkehrsbelastungen, höhere Sicherheitsansprüche und die voranschreitende Integration bildverarbeitender, automatisierter Fahrfunktionen erfordern dauerhaft zuverlässige Fahrbahnmarkierungen.
Diese müssen dementsprechend messbare Kenngrößen wie Tages- und Nachtsichtbarkeit (nass/trocken) – Qd, RL, RW – sowie Griffigkeit (SRT-Wert) unter realen Bedingungen über einen langen Zeitraum hinweg erfüllen. SWARCO Road Marking Systems intensiviert daher die Entwicklung von High-Performance-Markierungen, die über eine möglichst lange Nutzungsdauer eine konstante Performance liefern.


Geprüfte Performance
Auf Strecken mit hohem Verkehrsaufkommen, signifikantem Schwerverkehrsanteil und Winterdienst müssen Markierungen ihre Funktionalität besonders unter Beweis stellen. „Wichtig ist bei solch starken Beanspruchungen, dass unsere Markierungssysteme die geforderten verkehrstechnischen Anforderungen möglichst lange erfüllen “, erklärt Harald Mosböck, Vice President SWARCO Road Marking Systems. „Daher prüfen wir unsere Markierungsmaterialien vorab unter Laborbedingungen ebenso wie auf Testfeldern und Teststrecken. Nur wenn unsere Markierungssysteme die geforderten Limits verlässlich erfüllen, kommen sie auch regulär auf die Straße.“ Nur so kann die Einhaltung der normativen Anforderungen über die erwartete Nutzungsdauer hinaus erreicht werden.
Diese Stabilität von High-Performance-Markierungen bietet Straßen- und Infrastrukturbetreibern klare Vorteile: Langlebige Markierungen optimieren den Rohstoffeinsatz und reduzieren die Notwendigkeit häufiger Erhaltungsmaßnahmen. Damit werden auch die damit verbundenen Eingriffe in den Verkehr, wie etwa (Teil-)Sperren, minimiert. Weniger Baustellen bedeuten zudem einen höheren Verfügungsgrad der Verkehrsinfrastruktur und ein reduziertes Unfallrisiko.
Planbare Performance
Gleichzeitig kann eine abschätzbare Performance-Entwicklung die vorausschauende Planung von Wartungszyklen verbessern. Anstatt unvermittelt auf Grenzwertunterschreitungen reagieren zu müssen, können Maßnahmen proaktiv gesteuert werden. Ein weiterer entscheidender Faktor im Sinne wirtschaftlicher und nachhaltiger Instandhaltungsstrategien ist die Möglichkeit von Übermarkierungen ohne Performance-Verluste.
„Insgesamt verschiebt sich der Fokus klar in Richtung einer lebenszyklusorientierten Betrachtung“, so Harald Mosböck. Die Grundlage einer langfristig hohen Performance wird bereits bei der Applikation gelegt. Dabei spielt Prozesssicherheit eine große Rolle, um die geforderten Leistungswerte reproduzierbar zu erreichen. Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Untergrundzustand variieren in der Praxis erheblich. High-Performance-Markierungen müssen deshalb innerhalb der definierten Applikationsparameter stabil und zuverlässig verarbeitbar sein. Nur so kann eine gleichbleibend hohe Qualität erzielt werden.

“Wichtig ist auch in diesen Extremfällen, dass unsere Markierungssysteme die geforderten verkehrstechnischen Anforderungen möglichst lange erfüllen.”
Stabile Performance
Der zentrale Einflussfaktor ist dabei die fachgerechte Applikation, um eine korrekte Schichtdicke, eine homogene Materialverteilung sowie eine technisch einwandfreie Einbettung der Glasperlen sicherzustellen. Letztere ist zwingend erforderlich, da sie für eine konstante Retroreflexion entscheidend ist. Etwaige Unzulänglichkeiten in diesem Stadium wirken sich über die gesamte Lebensdauer aus. Ein stabiles Materialverhalten ist entscheidend, um kontrollierte Applikationen zu ermöglichen und Schwankungen in der Ausführungsqualität zu minimieren.
High-Performance-Markierungssysteme erhöhen deutlich die Verkehrssicherheit, da sie unter allen Witterungsbedingungen sehr gut für Mensch und Maschine (Fahrassistenzsysteme) lesbar sind. Durch eine entsprechende Langlebigkeit verbessert sich der Rohstoffeinsatz im Verhältnis zur Nutzungsdauer, es werden weniger Auffrischungszyklen benötigt.
Darüber hinaus erfüllen High-Performance-Markierungssysteme die derzeit gültigen Anforderungen nach EN-Normen. Dadurch reduzieren sie das Risiko für Markierungsdienstleister, geforderte Grenzwerte nach der Applikation zu unterschreiten. Vice President Harald Mosböck präzisiert: „Damit sinkt das Risiko, dass aufgrund von Gewährleistungsansprüchen plötzlich nicht eingeplante Nacharbeiten notwendig werden. Weniger Reklamationen bedeuten unter dem Strich schließlich geringere Kosten und effizientere Abläufe.“



Fragen & Antworten
Die Zuverlässigkeit bei Fahrbahnmarkierungen ist vielschichtig. Vereinfacht könnte man die Frage so formulieren: Wie sehr kann ich mich auf ein Markierungssystem verlassen – heute, morgen und über Jahre hinweg? Das bedeutet: Je länger ein High-Performance-System den mechanischen Belastungen durch Verkehr, Witterung und den Winterdienst standhält und die geforderten verkehrstechnischen Werte erfüllt, desto verlässlicher ist das System.
Dazu können normierte Messgrößen wie Qd, RL, RW (Retroreflexion) oder SRT (Griffigkeit) herangezogen werden. Dabei gilt vor allem, deren Entwicklung über die Zeit zu beachten – insbesondere die nachvollziehbare Degradation unter realer Verkehrsbelastung – und am besten dynamische Messungen durchzuführen.
Sie reduzieren die Eingriffe in den Verkehr und damit die Staugefahr. Gleichzeitig erhöhen sie die Planbarkeit – sowohl auf der Kostenseite (Budgets), als auch auf der operativen Seite (Maßnahmen zur Instandhaltung, Verfügbarkeit der Markierflotte etc.).
SWARCO HIGH PERFORMANCE MARKIERUNGEN
SICHTBARKEIT. HALTBARKEIT. ZUVERLÄSSIGKEIT.
Die Lösungen für High-Performance-Markierungen von SWARCO Road Marking Systems wurden entwickelt, um außergewöhnliche Sichtbarkeit, starke Dauerhaftigkeit und verlässliche Leistung zu ermöglichen – damit setzen wir den Standard für sicherere Fahrten bei Tag und Nacht.