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Von Verpackung bis Transport auf Gefahrgut eingestellt - Gefahrgut Teil 2

20.09.2017

Von Verpackung bis Transport auf Gefahrgut eingestellt

Bei Abfüllung und Versand von gefährlichen Materialien gelten besondere Vorschriften – In der SWARCO LIMBURGER LACKFABRIK wird darauf geachtet, dass alle Beteiligten die gesetzlichen Regelungen einhalten – Mitarbeiter werden jährlich geschult

 

Bei Gefahrgut sollten besondere Vorsicht und Sorgfalt immer das oberste Gebot sein. Es ist von höchster Wichtigkeit, sich nach dem Regelwerk zu richten, und es zu überwachen, damit Unfälle so gut wie irgend möglich vermieden werden. In der SWARCO LIMBURGER LACKFABRIK wird streng kontrolliert, dass alle Beteiligten, die mit Gefahrgut zu tun haben, den gesetzlichen Bestimmungen folgen.

 

Gebinde benötigen spezielle Zulassung

 

Die Sicherungsvorkehrungen fangen schon bei der Verpackung der gefährlichen Materialien an. Für die Gebinde, die beim Abfüllen der fertigen Markierungsprodukte eingesetzt werden, müssen bestimmte Kriterien eingehalten werden. Es dürfen nur Eimer und Container verwendet werden, die von der Bundesanstalt für Materialprüfung (BAM) entsprechend zugelassen sind. Auf jedem Behälter ist das Prüfsiegel als Prägung oder Schild angebracht. Eimer gibt es mit einem Volumen von 5 bis 60 Liter sowie Fässer und Container/IBC von 445 bis 1000 Liter.

 

Die Qualität und die Konstruktion der Gebinde müssen zum Beispiel so beschaffen sein, dass sich auch bei einer Fallhöhe von zwei Metern die Verpackung nicht öffnet oder aufplatzt. Bei der Verpackung auf Paletten müssen die Gefäße noch einmal speziell gesichert werden. In der SWARCO LIMBURGER LACKFABRIK werden die Eimer in besonders strapazierfähige Plastikfolie gewickelt, die ebenfalls einer Prüfung unterzogen wurde. Die Palette muss beim Kippen einem Winkel von bis zu 25 Grad standhalten. Bei Containern/IBC gilt eine ähnliche Vorgehensweise für die Prüfverfahren bei der BAM.

 

Jeder einzelne Behälter muss zudem mit entsprechenden Etiketten gekennzeichnet sein. Darauf sind der Name des Produkts, der Inhalt (Menge) sowie die Gefahren und Sicherheitshinweise vermerkt. Die UN-Nummer vervollständigt die Angaben. Für die Farben, die vorrangig in der SWARCO LIMBURGER LACKFABRIK hergestellt werden, steht UN 1263. Außerdem muss bei den Gebinden auf die unterschiedlichen Anforderungen geachtet werden, um dem Transport auf der Straße, der Schiene oder dem Wasser standzuhalten.

 

Beladen erfolgt nach strenger Kontrolle

 

Bevor das Beladen der Lastkraftwagen beginnt, müssen strenge Formalien angewendet werden. Zunächst wird nach Ankunft der Brummis kontrolliert, ob der Fahrer die Befugnis hat, gefährliche Güter zu transportieren. Er muss im Besitz des sogenannten Gefahrgut-Scheines sein. Der Fahrzeuglenker benötigt auch eine persönliche Schutzausrüstung. Pflicht ist es außerdem, die Verkehrssicherheit des Lastkraftwagens zu überprüfen. Sowohl der Fahrer als auch der zuständige Mitarbeiter in der SWARCO LIMBURGER LACKFABRIK, der Gefahrgutbeauftragte, müssen dann das Protokoll der Inspizierung unterschreiben.

 

Erst nach dieser Überprüfung fängt der tatsächliche Ladevorgang an. Dafür gelten wiederum eigene Richtlinien. Auf dem Lkw werden zum Beispiel unter jeder Palette Antirutschmatten verlegt. Ein Spanngurt sorgt für zusätzliche Stabilität.

 

Abschließend erfolgt die bildliche Dokumentation der ordnungsgemäßen Verladung mit der Auftragsnummer. Fotos gibt es von der Ladungssicherung auf dem Lkw. Im Bild festgehalten wird auch, dass der Transporter nach den rechtlichen Bestimmungen gekennzeichnet ist. Das Nummerschild und die Warntafeln dienen diesem Zweck. All diese Belege sind notwendig, weil der Verlader/Verpacker, in diesem Fall die SWARCO LIMBURGER LACKFABRIK, für die Sicherheit des Gefahrgut-Transports verantwortlich zeichnet.

 

Mitarbeiter speziell geschult

 

Um die Mitarbeiter immer wieder für den Umgang mit Gefahrstoffen und Gefahrgut zu sensibilisieren, erfolgt zu Beginn der Hauptsaison im Frühjahr noch einmal eine intensive Schulung. Dabei werden jeweils die wichtigsten Vorschriften erneut aufgerufen. Die Auffrischung der Kenntnisse soll dazu beitragen, dass eine bewusste Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen sichergestellt ist. Zum Schutz für das Unternehmen und sein Personal gibt es pro Jahr zusätzlich eine Überprüfung durch einen externen Gefahrgutspezialisten. Damit soll sichergestellt werden, dass alles den vorgegebenen Standards entspricht.

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