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Rennstreckenmarkierung - SWARCO LIMBURGER LACKFABRIK fertigt Material zur Markierung des Formel 1-Kurses in Sotschi

21.04.2017

Vom Lahnufer an die Schwarzmeerküste geliefert

SWARCO LIMBURGER LACKFABRIK fertigt Material zur Markierung des Formel 1-Kurses in Sotschi – Nur vier Firmen weltweit mit entsprechender Zulassung

Sebastian Vettel, Lewis Hamilton & Co drehen beim Großen Preis von Russland auf dem rund sechs Kilometer langen Kurs mit 19 Kurven im Olympiapark von Sotschi in wenigen Tagen (Sonntag, 30. April, 14 Uhr) ihre mehr als 50 Runden. Alle Formel1-Piloten orientieren sich dabei an der äußerst wichtigen Streckenmarkierung. Das Material für diese Kennzeichnung stammt aus Diez. In der SWARCO LIMBURGER LACKFABRIK wurde die Spezialmischung kürzlich hergestellt. Das Werk in der Lahnstadt ist eines von nur vieren weltweit, die schon vor Jahren die Zulassung für diese spezielle Farbe von der Fédération Internationale de Motocyclisme (FIM) mit Sitz in der Schweiz erhalten haben.

Bereits vor einigen Wochen haben die Mitarbeiter in der SWARCO LIMBURGER LACKFABRIK das Material produziert. Gut 14 Tonnen der Sonderanfertigung hatten die Veranstalter in verschiedenen Farbtönen bestellt. Die Hauptmenge besteht aus Weiß, gefolgt von einem etwas geringeren Quantum an Rot und Blau. In kleinerem Umfang gehörte zur Order noch Orange und Gelb. Alles wurde dann in Plastikeimer à 25 Kilogramm abgefüllt. Rund 550 Behälter kamen so zusammen.

Ein Lkw einer osteuropäischen Spedition holte die Bestellung schließlich ab. Ein 24-Tonner war mit der Menge im Wert von rund 40.000 Euro mehr als zur Hälfte beladen. Quer durch Europa brauchte der Brummi dann mit seiner ganz speziellen Ware von der Lahn bis zur Schwarzmeerküste zirka zwei Wochen.

Warum das Material für die Auto- und Motorradrennen besonders zertifiziert sein muss, erklärt Angelika Diels, Geschäftsführerin der SWARCO LIMBURGER LACKFABRIK, folgendermaßen: „Die Farbe muss auf Wasserbasis hergestellt werden. Sie darf keine Lösemittel enthalten. Sie zeichnet sich außerdem durch eine besondere Griffigkeit aus. Wenn das Material zu glatt ist, besteht eine größere Rutschgefahr.“

Diese besonderen Regeln hat der Motorradweltverband (FIM) ausgearbeitet, der eigentlich für Motorradrennen zuständig ist, erläutert Angelika Diels weiter. Für die Formel 1 und andere Autorennen gibt es allerdings keine gesonderten Vorschriften. Die Veranstalter lehnen sich daher meist an diese Bestimmungen an. Bevor das Material von der Organisation akzeptiert wird, muss es speziell getestet werden. Bei jeder Auslieferung geht auch eine Bestätigung an die FIM.

Nicht zum ersten Mal hat die SWARCO LIMBURGER LACKFABRIK die Spezialmischung für das Rennen in Sotschi produziert. Schon zur Premiere des Großen Preises von Russland im Jahr 2014 war das Know How aus Diez gefragt. Über die SWARCO-Niederlassung in Moskau wurde der Auftrag an das Werk in der Lahnstadt vermittelt.

Hierüber berichtet eine Lokale Zeitung ausführlich:

http://www.nnp.de/lokales/limburg_und_umgebung/Diezer-Farbe-fuer-die-Formel-1;art680,2584898

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