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Für jeden Arbeitsablauf ein festes Raster entwickelt

04.12.2017

Für jeden Arbeitsablauf ein festes Raster entwickelt

SWARCO LIMBURGER LACKFABRIK ist bereits seit langer Zeit ein zertifizierter Betrieb – Normen werden jährlich von Externen geprüft

Qualitäts- und Umweltmanagement gehören in den meisten Unternehmen inzwischen zur Routine. Jeder Betrieb kann sich noch einer freiwilligen Selbstkontrolle unterziehen, der sogenannten Zertifizierung. Die SWARCO LIMBURGER LACKFABRIK in Diez lässt seit Jahren auf diese Weise von einer akkreditierten Institution überprüfen, ob alle Arbeitsprozesse den Normforderungen der ISO 9001 und ISO 14001 entsprechen. Dieses Testat wird immer häufiger von Kunden nachgefragt. Teilweise ist es Pflicht, wenn man sich an Ausschreibungen beteiligen will.

Die Zertifizierung erfolgt nach festgelegten Mindestanforderungen der International Organisation of Standardization (abgekürzt ISO). In diesen Regelwerken sind die wichtigsten Standards beschrieben, die garantiert werden müssen. Diese Normen dienen auch als Instrument zur Optimierung der Arbeitsprozesse. Sie bilden außerdem die Basis für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Drei Jahre behält das Zertifikat seine Gültigkeit. Dazu gehört aber eine jährliche stichprobenartige Überprüfung. Gerade unterzog sich die SWARCO LIMBURGER LACKFABRIK wieder eines dieser Überwachungsaudits. Zwei Mitarbeiterinnen des TÜV Rheinland, sogenannte Auditorinnen, kontrollierten dabei im gesamten Betrieb auch kleinste Details. Bei der sogenannten Re-Zertifizierung gibt es intensivere Kontrollen.

Patrick Wesche als Beauftragter für das Qualitätsmanagement und André Kreckel, sein Pendant für Umweltmanagement, sind innerhalb der Firma für die Zertifizierung zuständig. Sie sorgen dafür, dass die Standards für Qualität (ISO 9001) und Umwelt (ISO 14001) eingehalten werden. Die beiden Mitarbeiter kontrollieren permanent, dass die Anforderungen, wie in den zertifizierten Normen festgelegt, erfüllt sind. Entsprechend dokumentiert fließt alles in Qualitäts- beziehungsweise Umweltberichte ein. Diese Aufzeichnungen finden sich als zentrale Bestandteile bei den jährlichen Audits durch eine akkreditierte Stelle wieder, die jeweils zwei bis drei Tage dauern.

Beim Qualitätsmanagement werden unter anderem verschiedene Arbeitsprozesse bewertet. Nach einem vorgegebenen Auditprogramm sind diverse Punkte abzuhandeln, um die Zertifizierung ISO 9001 sicherzustellen. Patrick Wesche nennt als Beispiele die Ermittlung der Kundenzufriedenheit oder den Umgang mit Reklamationen. Musterartig geht es während des Audits Schritt für Schritt auch durch eine Auftragsabwicklung oder eine Bestellung für Rohstoffe. Ähnlich erfolgen Tests anhand der schriftlichen Vorgaben in der Produktion und im Labor.

Bei den Kompetenzen der Mitarbeiter/innen liegt ein weiterer Schwerpunkt. Die Stellenbeschreibungen schaffen dafür die Grundlagen. Die Zuständigkeiten und Tätigkeiten jedes Einzelnen sind darin genau aufgelistet. Zusätzlich muss aber noch gewährleistet werden, dass das fachliche Wissen auch in dem Fall erhalten bleibt, wenn eine Fachkraft ausfällt wie bei Krankheit, Urlaub oder Personalwechsel. Dafür gibt es eine Kompetenzmatrix. Jährliche Schulungen/Fortbildungen zum Erhalt beziehungsweise zur Erweiterung der Sach- und Fachkenntnisse zählen ebenfalls zur ständigen Weiterentwicklung.

Ergänzend schauen sich die Auditorinnen zudem etwa die Nachweise für prüfpflichtige Anlagen, Eichscheine für Waagen, den Wartungsplan und Ähnliches an, die für die verschiedensten Betriebsmittel notwendig sind. Die Berichte der Beauftragten für Gefahrgut und Arbeitssicherheit gehören ebenfalls zu den Hauptinhalten bei der Bewertung.

Aufgaben des Umweltmanagements und weitere Einzelheiten zur Zertifizierung folgen.

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