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Ausbildung über Generationen im Blick behalten

08.03.2018

Ausbildung über Generationen im Blick behalten

In der SWARCO LIMBURGER LACKFABRIK bekommt der Nachwuchs eine Chance – Zwei Ausbildungsplätze sind im Sommer zu besetzen

Zwei neue Auszubildende sucht die SWARCO LIMBURGER LACKFABRIK in Diez. Für Chemikanten und Industriekaufleute steht im Sommer 2018 je ein Platz zur Verfügung. Mit den Neueinstellungen wird eine jahrzehntelange Tradition im Betrieb fortgesetzt. In den vergangenen 25 Jahren absolvierten rund 20 junge Frauen und Männer in Produktion, Labor und Büro eine Ausbildung. Vier Mitarbeiter sind sogar noch in der Firma beschäftigt, die schon in den 1970er- und 1980er-Jahren ihre Lehre abgeschlossen haben. Inzwischen gehört dieses Quartett zu den Führungskräften.

Von den circa 20 Auszubildenden der zurückliegenden zweieinhalb Jahrzehnte blieben bis heute rund zwei Drittel im Betrieb. Mit den Vier, die bereits zwischen mehr als 30 und fast 50 Jahren ihren Arbeitsplatz in der SWARCO LIMBURGER LACKFABRIK haben, kommen von der derzeitigen Belegschaft somit etwa ein Drittel aus der eigenen Jugend. Eine Anerkennung für den Ausbildungsbetrieb gab es auch von der Bundesagentur für Arbeit. Im Lehrjahr 2007/2008 wurde die Firma in Diez mit einem Zertifikat für Nachwuchsförderung ausgezeichnet.

Gerade schlossen wieder zwei junge Männer ihre Ausbildung zum Lacklaboranten beziehungsweise Industriekaufmann ab. Aktuell befindet sich noch ein Lacklaborant in der Lehrzeit. Im Sommer sollen nun zwei weitere junge Leute dazukommen.

Für die Berufe des Chemikanten und der Industriekaufleute ist ein mittlerer Bildungsabschluss die Voraussetzung. Höhere Abschlüsse wie Abitur oder Fachhochschulreife sind erwünscht. Wichtig sind zudem ausgezeichnete englische Sprachkenntnisse, denn die SWARCO LIMBURGER LACKFABRIK agiert weltweit. Über ein Praktikum können sich beide Seiten kennenlernen und in die interessanten Berufe hineinschnuppern.

Bei den Industriekaufleuten stehen alle Aufgaben im Büro im Vordergrund. Dazu zählen unter anderem das Bestellwesen, Ein- und Verkauf, Lagerhaltung, Versand sowie Buchhaltung. Ein Chemikant beschäftigt sich beispielsweise mit der Herstellung von Produkten. Dazu gehört das zu produzierende Material nach vorgegebenen Rezepten zu mischen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Steuerung von Maschinen und Anlagen.

Angelika Diels, die heutige Geschäftsführerin, repräsentiert die Generation, die schon vor Jahrzehnten in der SWARCO LIMBURGER LACKFABRIK ihren Berufsabschluss gemacht hat. Die Industriekauffrau und jetzige Managerin erklärt: „Der Vorteil der Ausbildung in unserem Betrieb ist, dass wir unsere eigenen Nachwuchskräfte heranziehen. Wo immer es geht, werden die Auszubildenden nach ihrem Abschluss in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen“, fügt sie noch an.

Dass innerhalb der SWARCO-Gruppe gute Aufstiegschancen bestehen, zeigt nicht nur das Beispiel von Angelika Diels. Der derzeitige Betriebsleiter und Prokurist Horst Born begann in den 1970er-Jahren als Lacklaborant-Lehrling seine berufliche Laufbahn. Auch Sylvia Lochner brachte es von der Auszubildenden Industriekauffrau aus den 1980er-Jahren bis zur Büroleiterin und Prokuristin. Der Vierte im Bunde, der 1985 seine Lehrzeit in der Fabrik begann, ist Torsten Kelschenbach. Der Chemikant ist heute als Gefahrgutbeauftragter tätig und zählt zu den Führungskräften in der Produktion.

Generell wird in der SWARCO LIMBURGER LACKFABRIK die Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefördert. Zum einen gibt es interne Qualifikationsmöglichkeiten für Führungskräfte über die SWARCO Academy. Weiterhin ist es möglich sich individuell weiterzubilden. So hat ein junger Mann nach seinem Abschluss als Industriekaufmann berufsbegleitend ein Studium zum Betriebswirt bewältigt. Dem Beispiel seines Ausbilders folgt nun der jüngste Industriekaufmann. Einige Fachkräfte bilden sich zudem momentan zum Industriemeister weiter. Ein Werkstudent gehört ebenfalls noch zur Belegschaft.

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