DeuSat: Autonomes Fahren und Straßenmarkierung

SWARCO Road Marking Systems gibt auf Branchentreff in Köln aktuellen Überblick über moderne Fahrbahn-
markierungslösungen.

SWARCO RMS DeuSat 2019
Beliebter Treffpunkt und Kommunikations-Drehscheibe beim DeuSAT in Köln: der Messestand von SWARCO Road Marking Systems.
Bild: SWARCO ROAD MARKING SYSTEMS

Der 9. Deutsche Straßenausstattertag (kurz: DeuSAT) am 27. und 28. März 2019 unterstrich seinen Ruf als deutsche Leitmesse für Straßenverkehrstechnik. SWARCO Road Marking Systems präsentierte sich bei diesem beliebten Branchentreffpunkt als flexibler Anbieter moderner Markierungstechnologien. Harald Mosböck, Vertriebsleiter im Bereich Straßenmarkierungssysteme, eröffnete in einem Workshop spannende Einblicke in die Rolle von Straßenmarkierungen für das autonome Fahren. 


Köln/Amstetten, 9. April 2019

– „Unsere Präsenz auf dem DeuSAT war geprägt von vielen persönlichen Begegnungen mit Experten aus Industrie und Wirtschaft. Wir konnten die gelungene Veranstaltung dazu nutzen, unsere Stärken ausnahmsweise nicht auf den Asphalt sondern in guten Gesprächen an die Frau und an den Mann zu bringen“, zieht Philipp Swarovski, Chief Operating Officer (COO) von SWARCO Road Marking Systems, zufrieden Bilanz.


Neue EU-Vorschriften sollen Sicherheit erhöhen
und Menschenleben retten

Ein bedeutendes Thema auf dem heurigen DeuSAT war die Richtlinie über das Sicherheitsmanagement für die Straßeninfrastruktur (RISM). Hintergrund: Die EU-Organe haben eine vorläufige politische Einigung in Bezug auf die Überarbeitung der Verordnung über die allgemeine Sicherheit von Fahrzeugen erzielt. Ab 2022 wird eine neue Sicherheitstechnik für europäische Fahrzeuge verbindlich vorgeschrieben, um Fahrgäste, Fußgänger und Radfahrer besser zu schützen. Die Richtlinie über das Sicherheitsmanagement für die Straßenverkehrsinfrastruktur betont die Wichtigkeit von Straßenmarkierungen für Verkehrsteilnehmer und autonomes Fahren. Sie fordert richtig gestaltete und instandgehaltene Straßenmarkierungen und Schilder, die leicht und zuverlässig sowohl von menschlichen Fahrern als auch von Fahrzeugen mit Fahrerassistenzsystemen oder höheren Automatisierungsgraden erkannt werden. Außerdem sieht sie die Entwicklung von Mindestleistungsanforderungen zur Erleichterung der Erkennung von Straßenmarkierungen und Verkehrszeichen vor.


Fahrbahnmarkierungen und autonomes Fahren

Harald Mosböck moderierte einen Workshop der ERF (European Union Road Federation) mit der Fragestellung „Was bringt uns das dritte Mobilitätspaket?“ Unter anderem wurde dabei das Zusammenspiel von Straßeninfrastruktur mit autonomem Fahren diskutiert. „Wir freuen uns, mit der Europäischen Kommission und den Mitgliedstaaten Erfahrungen und Fachwissen darüber auszutauschen, wie Fahrbahnmarkierungen optimal zur Verbesserung der Sehkraft von Menschen und Fahrzeugen beitragen können. Dazu konzentrieren wir unsere Arbeit auf kofinanzierte EU-Projekte und mehrere Fachpublikationen, um sicherzustellen, dass die Ergebnisse so viele Interessengruppen wie möglich erreichen, auch aus anderen Regionen wie den Vereinigten Staaten“, sagte Harald Mosböck, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Straßenmarkierung der ERF und Leiter der RMS Division Europa.


Corporate Data

Qualitätsprodukte und Serviceleistungen von SWARCO Road Marking Systems leiten den Verkehr bei Tag und vor allem bei Nacht sicher von A nach B. Auf allen Straßen. Bei jedem Wetter. Aus einer Hand. Mehr als 5.000 Kunden in mehr als 80 Ländern vertrauen darauf.


Text: Kommhaus