GRAZ SIEHT ROT
03.03.2011
Wie kann man einen ehemals pulsierenden Stadtteil wieder zu neuem Leben und mehr Attraktivität verhelfen? Diese Frage stellte sich die Creative Industries Styria beim Grazer Jakomini-Viertel und lobte einen Architekten-Wettbewerb aus.
Das siegreiche Projekt der beiden jungen Architektinnen Sandra Janser und Elisabeth Koller heißt „Ready. Steady. Go!“ und verwandelt den Straßenbelag der Verbindung von Jakoministraße mit der Klosterwiesgasse, der Grazbachgasse und dem Jakominiplatz in eine ins Auge stechende rote Laufbahn, wie man sie aus Leichtathletikstadien kennt.
Stoll Reflex lieferte das geeignete Markierungsmaterial dazu. 17 Tonnen rote Reibeplastik wurden auf der 750 m langen Laufbahn aufgebracht. 1.200 m an grauen Linien wurden gezogen. „Das Material zeichnet sich durch besonders gute Rutschfestigkeit und lange Haltbarkeit aus und ist absolut umweltverträglich“, erklärt Dr. Harald Musil, Geschäftsführer der Stoll Reflex. Insgesamt drei Wochen dauerten die Markierungsarbeiten. „Das Jakomini-Viertel hat großes Potenzial, nicht nur weil es die direkte Achse nach Süden und damit zur Messe Graz ist“, freut sich Stadträtin Mag. Sonja Grabner über die gelungene Revitalisierung.
Die Ansichten der roten Laufbahn in Graz sorgen für Furore, zum Beispiel auch auf diversen Internetplattformen, wo sie zum „Pic of the day“ gekürt wurden.
